Mark de Jong „Dank der Streampulse-Melktechnik werden die Strichkanäle weniger belastet“

Maatschap De Jong im brabantischen Alphen ist seit fast 50 Jahren Kunde bei Fullwood. Der Betrieb umfasst drei Bereiche: Milchkühe, Masthähnchen und Ackerbau. Im August 2020 nahm Mark de Jong zwei neue M²erlin-Melkroboter in Betrieb. Er berichtet, was sich nach der Einführung dieser intelligenten Roboter verändert hat.

Die Arbeiten auf dem Betrieb

Im Jahr 2006 trat Mark de Jong in die Partnerschaft seiner Eltern Ad und Elly ein. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 2011 führte Mark den Betrieb gemeinsam mit seiner Mutter weiter. Anfang 2023 übernahm er die Leitung vollständig. Derzeit hält er 135 Milch- und Kalbkühe sowie 100 Jungtiere. Zum Betrieb gehören insgesamt 120 Hektar Land (einschließlich Pachtflächen). „Dieses nutzen wir zum Anbau von Feldfrüchten sowie zur Beweidung der Trockensteher und der Jungtiere“, erzählt Mark. „Neben Gras und Mais bauen wir unter anderem Winterackerbohnen, Faserhanf, Pommeskartoffeln, Erbsen, Bohnen, Spinat und Winterweizen an.“

Um Mark bei seiner Arbeit zu unterstützen, hat er seit November 2022 einen festen Mitarbeiter eingestellt. „Willem ist speziell für die Milchkühe da“, erklärt Mark. „Er sorgt dafür, dass es den Kühen an nichts fehlt und alles reibungslos läuft.“ Die von Fullwood nehmen natürlich auch einen großen Teil der Arbeit ab. Und sie machen den Melkprozess transparent. Man kann die Werte einfach ablesen und weiß so genau, wie es der Herde geht.“

Verschiedene Erweiterungen

In den letzten Jahrzehnten hat sich auf dem Betrieb viel verändert. So wurde der Liegeboxenstall aus dem Jahr 1984 mehrfach verlängert und erhöht. Der ursprüngliche 2×5-Fischgrätenmelkstand wurde zunächst zu einem 2×7-Melkstand, und 2010 stieg man auf zwei Merlin 225-Melkroboter um. Im Jahr 2020 entschied man sich erneut für die bewährte Melktechnik von Fullwood und investierte in zwei neue M²erlin-Melkroboter. „Ich habe gar nicht über andere Marken nachgedacht“, sagt Mark.
Nachdem Mark die Melkroboter in Betrieb genommen hatte, bemerkte er sofort, wie auffällig ruhig es im Stall war. „Das ist ein gutes Zeichen“, sagt er. „Von Unruhe kann keine Rede sein. Die Kühe waren übrigens schon an das Melken mit Robotern gewöhnt. Das machte den Umstieg auf die beiden M²erlin also nicht besonders groß.“

Gestiegene Anzahl an Melkungen

Mark hat ausgezeichnete Erfahrungen mit den beiden neuen M²erlin gemacht. „Die durchschnittliche Anzahl der Melkungen pro Tag war noch nie so hoch“, berichtet er. „Die Tiere geben die Milch besser ab als zuvor, und auch das Ausmelken der Kühe hat sich verbessert. Kühe mit übervollen Eutern sieht man nicht. Das hängt alles mit der Streampulse-Melktechnik zusammen.“
„Diese Technik sorgt dafür, dass die Kühe bereits innerhalb von 2 Minuten nach dem Ansetzen die Hälfte der Milch abgeben“, fährt Mark fort. „Dank Streampulse werden die Strichkanäle weniger belastet als bei anderen Melktechniken. Die Zitzen bekommen während des Melkens rechtzeitig Ruhe und werden dadurch nicht ständig vakuumiert. Das verhindert Schäden an den Strichkanälen und Wassereinlagerungen.“

„Die Eutergesundheit der Kühe ist daher gut. Wir haben nur wenige Tiere mit Mastitis und die Tierarztkosten sind gering. Unser Zellgehalt liegt zwischen 60 und 120 – also deutlich unter dem Durchschnitt.“

Doppelter Eingang

Die Kühe können die neuen Roboter sowohl von hinten als auch von der Seite betreten. Mark hat sich bewusst für diesen doppelten Eingang entschieden und ist überzeugt, dass dies zur höheren Anzahl an Melkungen beiträgt. „Ich kann das jedem Milchviehhalter empfehlen“, sagt er. „So drängen sich die Kühe nämlich nicht mehr gegenseitig. Wenn zwei Kühe gleichzeitig am Gatter ankommen und es gibt nur einen Eingang, dann setzt sich die stärkere durch. Es kann dann eine Weile dauern, bis die andere Kuh zurückkommt. Mit zwei Eingängen ist das gelöst, denn dann bleiben die Kühe in der Regel einfach ruhig stehen.“

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