Maarten van Raaij (CEO) und Steven Le Poole (CFO) blicken zurück und schauen nach vorn

Ende 2024 übernahmen CEO Maarten van Raaij und CFO Steven Le Poole die Führung bei Fullwood. Sie blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück und richten den Blick auf 2026. „Dies ist ein äußerst starkes Unternehmen mit enormem Potenzial.“

Vor seinem Wechsel zu Fullwood war Maarten unter anderem CEO von BAM Infra Rail, Dynniq Energy und DGM Honeywell Russia. Steven ist Gründer der Investmentgesellschaft Potosí Solutions BV und leitete eine Vielzahl von (Tech-)Unternehmen im In- und Ausland. Zudem war er als Berater bei McKinsey & Company tätig.

Positive Wirkung

„Steven und ich kennen uns bereits seit unserer Studienzeit“, erzählt Maarten. „Wir sind all die Jahre in Kontakt geblieben, haben jedoch noch nie zusammengearbeitet. Umso schöner ist es, dieses großartige Unternehmen nun gemeinsam zu führen.“
Steven ergänzt: „Mit unseren Produkten und Dienstleistungen können Milchviehhalter intelligenter und effizienter arbeiten – mit geringerer Umweltbelastung sowie höherer Kuhgesundheit und -wohlbefinden. Wir beide haben eine besondere Vorliebe für Unternehmen mit positiver Wirkung, und dies ist eine Organisation, in der wir mit hochwertiger Technologie einen echten Unterschied für eine wichtige Gruppe von Unternehmern machen können: Milchviehhalter.“

Die Fullwood-Familie

Maarten: „Fullwood bietet für mich eine einzigartige Kombination aus Tradition und High-End-Innovation. Wir verfügen über nicht weniger als 240 Jahre Erfahrung in der Melktechnik. Wir sind stolz auf unsere Geschichte und der Tradition verpflichtet, gleichzeitig besteht in unseren Teams ein unermüdlicher Fokus auf Innovation. Wir schärfen unser Leistungsversprechen kontinuierlich im Einklang mit den Bedürfnissen der Endanwender.“
Steven betont, dass der Begriff Familie innerhalb der Organisation eine zentrale Rolle spielt: „Nehmen Sie unser Händlernetzwerk, mit dem wir seit Langem eine enge und loyale Familie bilden. Uns verbindet eine gemeinsame Vision. Darüber hinaus sind die Milchviehbetriebe, die wir über unsere Händler betreuen, fast ausschließlich Familienunternehmen. Im vergangenen Jahr haben wir uns unter anderem dafür eingesetzt, die ‚Fullwood-Familienbande‘ weiter zu stärken, wo immer dies möglich war.“

Händler als entscheidendes Bindeglied

„Der Erfolg von Fullwood hängt in hohem Maße von unseren Händlern ab“, sagt Maarten. „Sie stehen dem Endanwender am nächsten und haben ein äußerst feines Gespür für Wünsche, Erwartungen und Bedürfnisse. Dies ist ein äußerst starkes Unternehmen mit enormem Potenzial. Dieses Potenzial können wir jedoch nur ausschöpfen, wenn wir Händler als Kollegen betrachten – und nicht als reine Verkaufsstellen.“
Steven ergänzt: „Als Unternehmen ist es unter anderem unsere Aufgabe, das Händlernetzwerk zu unterstützen und zu ermöglichen. Es liegt an uns, in den verschiedenen Ländern die operativen Rahmenbedingungen zu schaffen, innerhalb derer sie optimal arbeiten können. Im vergangenen Jahr haben wir beispielsweise erheblich in die Lieferkette investiert und administrative Verbesserungen umgesetzt. Das hat sich ausgezahlt, auch wenn wir selbstverständlich weiterhin prüfen, wo wir noch nachschärfen können.“

Wachsender Markt

Prognosen deuten auf eine stetige Expansion des globalen Marktes für Melkmaschinen hin. Diese Entwicklung wird unter anderem durch die Automatisierung der Milchindustrie sowie durch eine weltweit steigende Nachfrage nach Milch vorangetrieben.
„Gerade dank unseres weltweiten Händlernetzwerks ist das Momentum sehr gut“, erklärt Maarten. „Für das kommende Jahr ist unser Auftragsbestand daher solide, wobei insbesondere eine hohe Nachfrage nach unserem Flaggschiffprodukt, der M²erlin, besteht. Wir verbinden Wachstum weiterhin mit höchstmöglicher Qualität. Diese beiden Aspekte sind für uns untrennbar.“
Die M²erlin feiert im Jahr 2025 bereits ihr zehnjähriges Bestehen. Steven: „In dieser Zeit ist sie zum Standard für effizientes Melken geworden. Die robuste M²erlin sorgt dank optimaler Euterentleerung für höhere Milcherträge und zeichnet sich durch besonders niedrige Wartungskosten aus. Zudem ist sie ein nachhaltiges Gerät mit einer Edelstahlkonstruktion sowie einem geringen Wasser- und Energieverbrauch.“

Blick auf 2026

Maarten: „Wir leben in einer Zeit geopolitischer Spannungen und Unsicherheiten. Es wäre naiv, davor die Augen zu verschließen – und als Vorstand eines weltweit tätigen Unternehmens sogar unverantwortlich. Doch wir sind gut auf Veränderungen eingestellt und können schnell darauf reagieren. Im vergangenen Jahr haben wir auch unsere interne Organisation weiter gestärkt. So verfügen wir unter anderem im Marketing und in der Forschung & Entwicklung über exzellente Teams, die im kommenden Jahr weiter zum nachhaltigen Wachstum des Unternehmens beitragen werden. Wir blicken mit Zuversicht auf 2026 und wünschen allen schon jetzt alles Gute!“

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