2015 übernahm Johannes Baarda den Milchviehbetrieb seines Vaters. Ein perfekter Zeitpunkt, um auf Robotertechnik umzusteigen. Seit die Familie 9 Jahre zuvor auf einen Standort mit mehr Platz für Kühe umgezogen war, hatte sich die Melkarbeit nämlich immer weiter angehäuft. Schon allein wegen der körperlichen Belastung wollte der Landwirt gern auf einen Roboter umstellen. Gemeinsam mit seiner Frau Tea erzählt er, warum sie sich für den Melkroboter M²erlin von Fullwood entschieden haben – und was er ihnen nun schon seit 10 Jahren bringt.
Selbst zu melken wirkt sich auf den Körper aus, sagen Johannes und Tea. „Außerdem ist es ein Fulltime-Job. Man verbringt sicher 4 Stunden am Tag damit. Diese Zeit haben wir seit dem Einsatz des M²erlin komplett zurückgewonnen. Heute sieht unser Alltag ganz anders aus. Wir können jetzt mit den Kindern frühstücken und am Sonntag sogar ausschlafen. Und wenn abends mal eine Feier ist, können wir problemlos weg. Sehr angenehm.“
„Natürlich ist ein Melkroboter zunächst eine Investition“, fährt Johannes fort. „Aber weil der Roboter für eine höhere Milchleistung sorgt – seit wir den M²erlin nutzen, liegen wir bei 9.500 statt 8.000 Litern pro Kuh und Jahr – amortisieren sich die Kosten. Wirklich eine Überlegung wert, besonders wenn man auch die anderen Vorteile des M²erlin bedenkt.“
Johannes: „Einer dieser Vorteile ist, dass man die Kühe sofort separieren kann, wenn sie fertig gemolken sind, ohne zusätzliche Gatter aufstellen zu müssen. Das war für uns ideal, da wir keinen Platz für solche Gatter haben – und bei den meisten anderen Robotermarken damals nicht drumherum kamen.“
„Fullwood hat den Roboter in den letzten 10 Jahren stetig weiter verbessert“, ergänzt Johannes. „Anpassungen, von denen wir sofort profitieren konnten. So wurden die Futtertröge verstärkt und öffnen sich jetzt nur für Kühe, die tatsächlich gemolken werden dürfen. Das macht den M²erlin noch robuster und praktischer in der Anwendung.“
Etwas anderes, das Johannes am M²erlin auffällt, ist, wie leise die Maschine ist. Die Kühe werden dadurch ruhig. Auch neue Kühe reagieren sehr gelassen. „Grundsätzlich ist das ganze Prinzip des Roboter-Melkens stressfrei“, sagen Johannes und Tea. „Sie müssen nicht mehr zum Melken zusammengetrieben werden, bestimmen selbst, wann sie gemolken werden, und können auch länger in der Liegebox bleiben, um zu wiederkauen. Diese Zeit nehmen sie sich wirklich – und das sorgt für deutlich entspanntere Tiere. Das wirkt sich wiederum positiv auf ihre Gesundheit aus.“
„Außerdem gab es im letzten Jahrzehnt immer wieder Software-Updates, die dafür sorgen, dass der M²erlin die Zitzen besser findet und gründlicher vorbereitet“, fährt Johannes fort. „So läuft das Melken noch ruhiger und der Kuhkomfort bleibt hoch.“
Auch die intelligente Melktechnik des M²erlin trägt zur Tiergesundheit bei. „Am Anfang der Melkung will die Kuh viel Milch abgeben“, erklärt Johannes. „Die Streampulse-Technologie sorgt für eine schnelle Milchflussrate, sodass weniger Restmilch im Euter verbleibt. Das ist gut für die Eutergesundheit – und die Kühe haben keine Hornhaut mehr an den Zitzen.“
Am Melkprozess kann man viele wichtige Informationen ablesen. „Wenn der Roboter eine Zitze (mehrmals) nicht findet, kann das ein Hinweis sein, dass etwas nicht stimmt“, sagt Johannes. „Oft erkennt man das auch an den Roboterdaten, zum Beispiel wenn die Leitfähigkeit steigt.“
„Alles in allem haben wir seit dem Einsatz des Roboters wenige Fälle von Mastitis“, ergänzt Johannes. „Die Kühe werden häufiger und vollständiger ausgemolken. Wir nutzen auch ein Spraymittel zur Desinfektion der Zitzen. Insgesamt verringert das die Gefahr von Mastitis deutlich.“
„Nicht in der Nähe? Man kann den Melkprozess trotzdem per App verfolgen“, sagt Johannes weiter. „Man sieht, welche Kuh gerade gemolken wird und wie viel mehr oder weniger Milch sie gibt. Als Landwirt achtet man sehr auf solche Prozentzahlen, weil man Abweichungen dadurch schnell erkennt und eingreifen kann.“
In den letzten 10 Jahren wurden hier enorme Fortschritte erzielt, betont Johannes: „Die verbesserte Software liefert uns nicht nur interessante Daten wie Leitfähigkeit und Brunstsignale, sondern präsentiert sie auch sehr übersichtlich. Das erleichtert es, frühzeitig zu handeln und die Tiergesundheit zu sichern.“
Am Touchscreen des Roboters kann man vieles einstellen. Johannes: „Natürlich läuft alles automatisch, aber manchmal möchte man auch manuell etwas tun“, erklärt er. „Zum Beispiel zusätzlich Kraftfutter geben oder einstellen, dass der Roboter eine Zitze, die er nicht gut findet, noch einmal sucht. Der Vorteil: Der Roboter kann gezielt nach einer bestimmten Zitze suchen. Er gibt also nicht die anderen Zitzen frei, wenn er eine nicht findet. So muss nicht alles von vorne beginnen – das spart viel Zeit.“
Johannes ist vom M²erlin von Fullwood begeistert – ebenso wie vom Händler Bosch HIT, der den M²erlin 2015 installiert hat und ihn bis heute wartet. „Unser Händler ist wirklich großartig“, sagt Johannes. „Die Leute dort denken hervorragend mit und finden für alles eine Lösung. Jeder hat seine eigene Spezialisierung und zusammen sind sie unschlagbar. Als wir umbauten, haben sie uns sogar einen mobilen Melkstand in Form eines LKWs organisiert. Einfach spitze.“
Nach 10 Jahren Erfahrung mit dem M²erlin ist Johannes überzeugt: „Ein neuer Roboter ist absolut nicht nötig. Dank regelmäßiger Updates bleibt er genauso modern wie die neuesten Modelle“, erklärt er. „Was gut ist, sollte man nicht ändern. Der M²erlin ist solide, zuverlässig und entwickelt sich mit den Innovationen weiter. So können wir mit ruhigem Gewissen weiter wirtschaften.“
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